Connected TV Ads: Warum Werbung im Smart-TV so effektiv ist
Connected TV (CTV) bietet Marken die Chance, ihre Zielgruppen auf völlig neue Weise zu erreichen. Ob innovative Werbeformate, intelligente Kampagnenplanung oder die Messung echter Wirkung – CTV eröffnet Möglichkeiten, die klassische TV- und digitale Strategien perfekt ergänzen. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie CTV funktioniert, welche Formate und Targeting-Optionen zur Verfügung stehen und wie Sie den Kanal erfolgreich in Ihre Werbestrategie einsetzen können.
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- Connected TV kombiniert die Reichweite und Wirkung von Fernsehwerbung mit den Targeting- und Analyseoptionen digitaler Werbung
- Werbung kann gezielt an bestimmte Haushalte oder Zielgruppen ausgespielt werden, wodurch Streuverluste reduziert werden.
- Kampagnen lassen sich deutlich genauer messen als im klassischen Fernsehen, etwa über Reichweite, Video Completion Rate oder Kontaktfrequenz.
- Der Kanal eignet sich besonders gut für Branding-Kampagnen, kann aber auch mit Performance-Strategien kombiniert werden.
- Mit dem Wachstum von Streaming-Angeboten wird Connected TV zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Videowerbung.
Die neue Rolle des Fernsehens 📺
Fernsehen gehört immer noch zu den aufmerksamkeitsstärksten Medien überhaupt. Der Unterschied: Die Art, wie wir schauen, hat sich ordentlich verändert. Während früher die Fernbedienung der wichtigste Technologie-Hack im Wohnzimmer war, läuft heute vieles über Apps, Streaming-Dienste und Mediatheken. Serien, Filme oder Shows werden längst nicht mehr nur nach Sendeplan geschaut, sondern dann, wenn man gerade Lust darauf hat.
Der klassische lineare TV-Konsum verliert dadurch an Bedeutung – und die Satellitenschüssel auf dem Dach wirkt manchmal schon fast wie ein nostalgisches Deko-Objekt aus der frühen Digitalzeit.
Fernsehen früher: Satellitenschüssel auf dem Dach. Fernsehen heute: Internetverbindung im Wohnzimmer.
Für Werbetreibende eröffnet sich dadurch ein neues Spielfeld: Connected TV. Werbung auf internetfähigen Fernsehgeräten verbindet die starke visuelle Wirkung klassischer TV-Spots mit den datengetriebenen Möglichkeiten digitaler Werbung. Kampagnen lassen sich gezielter ausspielen, Zielgruppen genauer ansprechen und Ergebnisse deutlich besser messen.
Connected TV ist damit nicht einfach nur ein weiterer Werbekanal. Vielmehr entwickelt sich CTV zur zentralen Schnittstelle zwischen klassischem Branding, datengetriebenem Marketing und moderner Bewegtbildstrategie – quasi das Upgrade für das gute alte Fernsehen.
Connected TV: Was der Begriff wirklich bedeutet
Der Begriff Connected TV beschreibt grundsätzlich alle Fernsehgeräte, die mit dem Internet verbunden sind und digitale Inhalte streamen können. Dazu zählen Smart TVs mit integrierten Apps ebenso wie Fernseher, die über externe Geräte wie Streaming-Sticks oder Set-Top-Boxen Zugang zu Online-Inhalten erhalten.
Goodbye Koaxialkabel: Der TV-Stick bringt Fernsehen heute direkt aus dem Internet.
Für Nutzer unterscheidet sich das Erlebnis kaum vom klassischen Fernsehen: Inhalte werden auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer konsumiert. Im Hintergrund läuft jedoch eine digitale Infrastruktur, die eine wesentlich präzisere Steuerung von Werbung ermöglicht.
Typische Beispiele für Connected-TV-Geräte sind:
- Smart TVs mit integrierten Streaming-Apps
- Fernseher mit Streaming-Sticks oder Media-Playern
- Spielkonsolen mit Streaming-Funktion
- Set-Top-Boxen von Streaming- oder TV-Anbietern
Ohne Internetverbindung geht nichts: Inhalte und Werbung können nur gestreamt werden, wenn das Endgerät mit dem World Wide Web verbunden ist.
Warum Connected TV für Werbetreibende so interessant ist
Connected TV vereint mehrere Eigenschaften, die im Marketing nur selten gleichzeitig auftreten. Einerseits bleibt die emotionale Wirkung von Bewegtbild auf dem großen Bildschirm erhalten. Andererseits ermöglicht die digitale Infrastruktur eine deutlich präzisere Planung, Steuerung und Analyse von Kampagnen.
Die Aufmerksamkeit im TV-Umfeld ist traditionell hoch. Zuschauer konsumieren Inhalte häufig bewusst und in entspannter Atmosphäre auf dem Sofa – mit deutlich weniger Ablenkung als auf Smartphone oder Laptop. Werbung profitiert davon: Spots auf dem großen Bildschirm werden intensiver wahrgenommen und bleiben häufig besser im Gedächtnis.
Gleichzeitig bringt Connected TV die Vorteile digitaler Technologien ins klassische Fernsehumfeld. Kampagnen lassen sich zielgerichteter ausspielen, weil Daten über Geräte, Haushalte oder Nutzungsverhalten in die Planung einfließen können. Statt nur breite Zielgruppen anzusprechen, können Werbetreibende ihre Botschaften deutlich präziser platzieren.
Auch die Messbarkeit hat sich stark verändert. Während klassische TV-Kampagnen früher vor allem über Reichweitenmodelle bewertet wurden, lassen sich im CTV-Umfeld konkrete Leistungsdaten erfassen. Werbetreibende sehen beispielsweise, wie oft ein Spot ausgespielt wurde, welche Haushalte erreicht wurden oder wie sich Kampagnen über verschiedene Plattformen hinweg entwickeln.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Flexibilität. Im klassischen linearen Fernsehen mussten Werbeplätze oft Monate im Voraus gebucht werden – spontane Anpassungen waren kaum möglich. Im Connected-TV-Umfeld funktioniert Kampagnensteuerung dagegen deutlich dynamischer. Budgets, Zielgruppen oder Ausspielungen können kurzfristig angepasst werden, teilweise sogar in nahezu Echtzeit.
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Nicht zuletzt verändert sich auch die Budgetverteilung vieler Marken. Unternehmen investieren heute zunehmend parallel in lineares TV, Online-Video und Connected TV. CTV fungiert dabei immer häufiger als Bindeglied zwischen klassischem Branding und datengetriebenem Performance-Marketing – und verbindet die Stärken beider Welten.
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Wie funktioniert die Auswahl der Zielgruppe bei Connected TV-Werbung?
Ein zentraler Vorteil von Connected TV liegt in der präzisen Zielgruppenansprache. Anders als im klassischen Fernsehen, bei dem Werbung hauptsächlich auf Basis von allgemeinen Zuschauerreichweiten geplant wird, können Kampagnen im CTV-Umfeld deutlich genauer ausgesteuert werden.
Die Auswahl der Zielgruppe basiert dabei auf verschiedenen Datenquellen. Dazu gehören beispielsweise demografische Merkmale wie Alter oder Haushaltsstruktur, aber auch Interessen, Standortdaten oder Nutzungsverhalten auf Streaming-Plattformen. Auf dieser Grundlage lassen sich Kampagnen gezielt an bestimmte Haushalte oder Nutzergruppen ausspielen.
Werbetreibende können so beispielsweise festlegen, dass ihre Werbung nur in bestimmten Regionen erscheint, nur Haushalte mit bestimmten Interessen erreicht oder nur Nutzern angezeigt wird, die regelmäßig bestimmte Inhalte oder Streaming-Dienste nutzen.
Das Ergebnis ist eine deutlich präzisere Ansprache als im klassischen Fernsehen. Statt eine breite, schwer steuerbare Masse zu erreichen, können Marken ihre Botschaften gezielt an die Zielgruppen ausspielen, die am wahrscheinlichsten Interesse an ihren Produkten oder Dienstleistungen haben.
Die gewünschte Zielgruppe kann über Connected TV Werbung präzise ansgesprochen werden
Welche Werbeformate sich im CTV-Umfeld etabliert haben
Das wichtigste Format ist der klassische Video-Spot, der vor, während oder nach Streaming-Inhalten erscheint. Neben diesen klassischen Formaten entstehen zunehmend hybride Anzeigen, z. B. kombinierte Pre-Roll- und Mid-Roll-Kampagnen, bei denen die Ausspielung auf Basis von Viewer-Daten optimiert wird.
Die kreative Umsetzung sollte visuell stark sein und für den großen Bildschirm optimiert werden. Interaktive Elemente oder Multi-Device-Strategien (z. B. parallele Ansprache über Smartphone oder Tablet) steigern die Effektivität zusätzlich.
Alle Formate im Überblick:
- Pre-Roll Ads – Diese Spots werden vor Beginn des Videos abgespielt. Sie eignen sich besonders, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Marken oder Produkte zu präsentieren. Die Zuschauerzahl ist hier meist am höchsten, da jeder, der das Video startet, die Anzeige sieht.
- Mid-Roll Ads – Diese Werbung erscheint während des Video-Streams, ähnlich wie klassische Werbeunterbrechungen im Fernsehen. Mid-Rolls werden oft bei längeren Inhalten eingesetzt, um den Kontaktzeitpunkt gezielt zu platzieren.
- Post-Roll Ads – Anzeigen, die nach dem Ende eines Videos gezeigt werden. Sie eignen sich, um Markenbotschaften oder Call-to-Actions zu wiederholen, insbesondere für Zuschauer, die den gesamten Content konsumiert haben.
- Interaktive Ads – Spots, die dem Zuschauer Interaktionsmöglichkeiten bieten, z. B. über die Fernbedienung, QR-Codes oder Einblendungen, die zu weiterführenden Inhalten oder Angeboten führen. Interaktive Anzeigen fördern Engagement und können eine Brücke zum Second-Screen-Marketing schlagen.
Planung & Best-Practices einer Connected-TV-Kampagne
Die Planung beginnt mit klaren Zielen, wie Markenbekanntheit, Produktlaunch oder Reichweitenerhöhung. Anschließend werden Zielgruppen, Plattformen und Budgets definiert. Die kreative Umsetzung ist entscheidend, da das große Display hochwertige Inhalte erfordert.
Erfolgreiche Connected-TV-Kampagnen folgen klaren, bewährten Prinzipien, die die Wirkung auf großen Bildschirmen maximieren und gleichzeitig eine effiziente Steuerung ermöglichen:
- Klare Botschaften, schnell verständlich:
Die Kernbotschaft sollte innerhalb weniger Sekunden erkennbar sein. Komplexe Inhalte oder lange Texte führen auf großen Bildschirmen oft zu geringerer Wahrnehmung. Eine prägnante Kommunikation erhöht die Aufmerksamkeit und unterstützt die Markenwahrnehmung. - Visuell starke Umsetzung für große Bildschirme:
Connected-TV-Spots werden auf einem großen Bildschirm konsumiert. Hochwertige Bildgestaltung, kontrastreiche Farben und gut lesbare Schriftarten sind entscheidend, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Inhalte verständlich zu transportieren. - Integration in kanalübergreifende Strategie:
CTV sollte Teil einer übergreifenden Marketingstrategie sein. Die Kombination mit Online-, Social-Media- oder klassischen TV-Kampagnen sorgt für ein konsistentes Markenerlebnis und kann Reichweite und Wirkung verstärken. - Laufende Analyse und Optimierung:
Auch wenn nur Einblendungen und Klicks auf Tagesbasis verfügbar sind, ermöglicht die regelmäßige Auswertung eine kontinuierliche Anpassung. Inhalte oder Ausspielzeiten lassen sich optimieren, um maximale Wirkung und Engagement zu erzielen.
Durch die Umsetzung dieser Prinzipien können Kampagnen effizienter gestaltet werden und ihre Wirkung auf Zielgruppen messbar steigern.
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Connected TV in der Zukunft
Connected TV wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Die Nutzung internetfähiger Fernseher und Streaming-Plattformen steigt stetig, während Targeting- und Programmatic-Technologien immer präziser werden. Auch neue interaktive Formate und Multi-Device-Strategien werden das Werbeumfeld erweitern.
In Kombination mit den bereits bekannten Vorteilen zeigt sich Connected TV als zunehmend unverzichtbarer Bestandteil moderner Videostrategien.
Die erfolgreiche Umsetzung hängt dabei von klaren Kampagnenzielen, ansprechender kreativer Gestaltung und einer kontinuierlichen Auswertung der verfügbaren Kennzahlen ab. Selbst bei eingeschränkten Messmöglichkeiten, wie der Auswertung von Einblendungen und Klicks auf Tagesbasis, lassen sich Trends erkennen und Optimierungen ableiten.
Connected TV verbindet damit die emotionale Wirkung klassischer TV-Werbung mit datenbasierter Steuerung und bietet Unternehmen eine effektive Möglichkeit, ihre Zielgruppen gezielt zu erreichen und die Wirkung von Videokampagnen messbar zu gestalten.









